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Eduardo Lombron del Valle
(i.e.  Rudolf Stirn)
Die Stadt und die Schreie
Roman in 22 Erzählungen
120 S., 9 Abb. ISBN 3-926541-01-6
8,40 EUR (D)   15,60 SFR   8,65 EUR (A)

In 22 Geschichten spiegelt sich eine Welt der Bedrohung und der Extreme, wie sie Menschen in einer südamerikanischen Stadt im Schatten eines verheerenden Erdbebens erleben.
Eine Frau liegt wach und kämpft mit Hassgefühlen. Es ist totenstill. Hat sie ihren Mann getötet? Ein Freundespaar bewohnt zusammen ein Haus. Gemeinsam planen sie eine Expedition. Eine junge Ausländerin liegt in ihrem Hotelzimmer und schreit. Was hat sie erlebt? Ein Plünderer soll gelyncht werden. Während man ihn fortschleppt, durchlebt er noch einmal die unter den Trümmern eines Hauses erfahrene schreckliche Situation. Immer geht es um dieselbe Stadt, die namenlos bleibt wie die Menschen in ihr... Ein Beben geht durch die Stadt, durch ihre Häuser und Menschen. Gesichter tauchen auf, für einen Augenblick werden Schicksale sichtbar und sinken wieder zurück ins Dunkel. Die Geschichten, die alle für sich gelesen werden können, wollen zugleich als Ganzes verstanden werden. Das habe ich mit der Bezeichnung "Roman" zum Ausdruck gebracht.

(Aus dem Vorwort des Autors)