Friedrich Gottlob Lehmann (1805-1869)
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  Als Sohn des Tuchscherers Friedrich Wilhelm Lehmann und seiner Ehefrau Johanna Christiane Dorothea geb. Lüdeck wird er "im Tempel in der Quergasse" (Brauhofstraße 8) am 12. August 1805 in Hainichen geboren. Seit 1811 besucht er acht Jahre lang die allgemeine Bürgerschule Hainichens und erhält dort Unterricht in den gewöhnlichen Lehrgegenständen. Ein Privatlehrer erteilt ihm zusätzlich Latein- und Französischstunden. Nach der Schulzeit schicken die Eltern ihr nunmehr einziges Kind - der Bruder ist früh verstorben - beim Fabrikanten Senator Breyer in die Lehre, wo er in Flanellweberei ausgebildet wird und als Geselle noch einige Jahre weiter arbeitet. Zwanzigjährig bereist er die Rheinlande, Belgien, Hamburg, Berlin. Nach seiner Rückkehr ins heimatliche Hainichen beginnt Lehmann im Hintergebäude des väterlichen Hauses ein Geschäft zur Verfertigung weißer Flanellwaren mit zunächst 6 Stühlen. 
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