Friedrich Gottlob Lehmann (1805-1869)
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  Fabrik in Böhrigen bei Roßwein
 Wohl 1835 entdeckt Lehmann endlich das Gelände, welches er sucht, im nicht weit entfernten Böhrigener Talkessel. Im Juli 1836 erwirbt er vom Grafen von Einsiedel zunächst 13 Acker Striegisschwemmland für 2300 Taler und legt darauf eine Spinnfabrik an, die er in der Folgezeit zu einer umfassenden Textilfabrikation mit Walke, Wollwäsche, Weberei, Färberei sowie einem landwirtschaftlichen Gut ausbaut, wodurch weit mehr als ein halbes Tausend Arbeitsplätze in dem kleinen Dorf entstehen. Dieses entwickelt sich unter seiner Initiative zu einem aufstrebenden Industrieort, dessen Produkte bis ans andere Ende der Welt exportiert werden, der eine Schule, eine Wohnsiedlung für die Arbeiter, eine Post, 1861 auch königlichen Besuch und schließlich nach Lehmanns Tod, aber angestoßen durch seine Initiative, sogar eine Eisenbahnstation erhält. 

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